11.04.2015

Zunächst sind wir nicht über die Autobahn sondern über die Weinstraße gefahren. Sie könnte genauso gut Apfelstraße heißen denn es gibt unglaublich viele Apfelplantagen die bereits in voller Blüte sind.ApfelblüteSpalieräpfel Natürlich kamen wir auf dieser Straße nicht schnell voran, aber wir haben ja Zeit. Später, auf dem Navi sahen wir, dass wir nahe an den Gardasee herankommen, also sind wir abgefahren. Bei der Auswahl der Route habe ich nicht beachtet die Streckenoption zu wählen. Es war wohl auf kürzeste Strecke eingestellt. So haben wir Straßen kennengelernt die man besser nur mit dem Fahrrad befährt. Es ist aber alles gut gegangen.
Der Gardasee lag in einem starken Dunst, man konnte das andere Ufer nicht sehen. Es war recht warm und nahezu windstill. Das was wir sehen konnten war aber recht schön mit den Restaurants an der Uferpromenade und den alten Villen. Erika hat sich dann eine ¾ Hose angezogen denn es wird immer wärmer, je weiter wir nach Süden kommen.
Die Fahrt durch Verona bis zu unserem Hotel war schon mit Navi anstrengend, ohne hätte es sicher Probleme gegeben.
Das Hotel ist recht modern ( steril ). Das Weiße Rössl fanden wir schöner.
Wir haben uns entschieden morgen weiter nach Montecatini zu fahren. Sonntags ist kein Lkw Verkehr und das ist gut für die vor uns liegende Strecke die durch die Berge führt.Garda See

10.04.2015

Unser nächstes Ziel ist Eppan in der Nähe von Bozen. Es hat letzte Nacht nicht gefroren, war aber nur etwas
über 0°. Es wird aber schnell warm. Der Walchensee lag schon im Sonnenschein, war glasklar und ruhig sodass sich die Berge darin spiegelten. Wenn die Straße am See entlang durch den Wald führte sahen wir noch viel Schnee. Wir hätten unsere Tour nicht eine Woche früher starten dürfen, dann hätten wir Probleme gehabt. Über Mittenwald sind wir dann Richtung Innsbruck und dann über den Brenner Pass. Die italienischen Autobahnen sind sehr eng und es herrscht reger Lkw Verkehr. Wir hatten auf unserer Seite kein Problem. In dem Tal nach dem Pass sieht man viele kleine Burgen. Das waren wohl diejenigen die schon im Mittelalter die Maut kassierten. Heute geht das ja moderner zu, ist aber das gleiche Thema. Das Gebiet um Eppan ist das Obst- und Weinbaugebiet, man sieht blühende Bäume soweit das Auge reicht. Das Klima ist hier sehr angenehm, wir sind heute in kurzen Ärmeln durchs Dorf gewandert. Man sieht schon Leute in kurzen Hosen.

Weißes Rössl
Unser Hotel, das Weiße Rössl, ist 500 Jahre alt und recht gut renoviert.

09.04.2015 Jachenau

In der Nacht hat es gefroren, das Auto ist weiß. Nach einem guten Frühstück sind wir dann gegen 10.00 losgewandert. Auf dem Weg zum Dorf, ca. 5km, gibt es keine Steigungen was gut für uns ist. Die Sonne wird immer stärker, 18° sind vorhergesagt und die sind es auch bestimmt. Der Weg führt entlang der Jachen und an einigen Bauernhöfen vorbei. Es liegt zwar an dem Wegesrand noch recht viel Schnee aber der Frühling ist da. Kleine blaue und weiße Blumen blühen. Im Dorf haben wir im Biergarten des Schützenhauses gegessen. Es wurde uns fast zu warm. Auf dem Rückweg mussten wir einige Kleidungsstücke ausziehen, man weiß morgens noch nicht was die richtige Kleidung für den Tag bei dem Wetter ist.Schützenhaus
Am Abend habe ich die Familie besucht bei der ich vor ca. 60 Jahren einige Wochen gewohnt habe. Sie leben beide noch und sind noch recht gut dabei. Nachdem ich alles erklärt hatte war die Freude groß das ich nach der langen Zeit noch so gute Erinnerungen hatte. Ihn habe ich sofort wiedererkannt.

08.04.2015 Ingolstadt

Heute haben wir unser Auto übernommen. Wir mussten uns natürlich alles erklären lassen da sich vieles doch von dem Golf unterscheidet. Man muss schon Grundkenntnisse über den Umgang mit einem PC haben.Audi Sportback
Die Werksbesichtigung war natürlich auch sehr interessant. Von der Herstellung der einzelnen Blechteile, über das Zusammenfügen ( Schweißen und Kleben ), lackieren und montieren bis zum fertigen Fahrzeug wurde uns gezeigt. Weiterfahrt in die Jachenau über München, Bad Tölz und Lengriess. Bei der Strecke über 160km konnten wir uns erstmal an das neue Auto gewöhnen. Der Eindruck ist sehr gut, besonders die Beschleunigung ist beeindruckend.
Das ursprünglich vorgesehene Hotel konnten wir nicht bekommen da man Betriebsurlaub macht. Die Alternative war dann das Caffee zum Staffel, ein kleines, echt bayrisches Gasthaus mit einigen Zimmern. Nach der Ankunft haben wir erstmal bei strahlendem Sonnenschein auf dem Balkon gesessen. Nachts wird es noch sehr kalt lt. Wettervorhersage, aber die Tage sollen sehr schön werden.

Caffee zum Staffel